Barbara-Tag: Was ist das eigentlich?

Bild: Dziurek / Shutterstock.com

Katholische Christen feiern heute traditionell den „Barbaratag“. Er ist der Gedenktag der heiligen Barbara von Nikomedia. Der Tag gilt allerdings nicht als Feiertag, aber Gläubige begehen den Tag „Sankt Barbara“ trotzdem.

Denn dem Volksmund zufolge basiert der Brauch auf der Legende der Heiligen Barbara von Nikomedia, die wegen ihres christlichen Glaubens gefangengenommen wurde. Auf dem Weg ins Gefängnis blieb sie an einem Zweig hängen, den sie während ihrer Gefangenschaft in einer Vase aufbewahrte. An dem Tag, an dem sie hingerichtet wurde, blühte der Zweig schließlich auf. Für die junge Kirche Anlass genug, sie bald nach ihrem Tod im 3. Jahrhundert als Märtyrerin, die für ihren Glauben starb, heilig zu sprechen.

Da die Existenz der Heiligen Barbara von Nikomedia nicht bestätigt ist, handelt es sich im katholischen Heiligenkalender nicht um einen offiziell anerkannten Feiertag.

Ein fester Bestandteil des Barbaratags ist das Abschneiden von Zweigen eines Kirsch- oder Apfelbaums. Diese werden dann anschließend in eine Vase gestellt und bis Heiligabend aufbewahrt. Mit dem Aufblühen der Zweige soll dem Brauchtum nach der dunklen Winterzeit etwas aufgehellt werden. Außerdem sollen die blühenden „Barbarazweige“ Glück fürs neue Jahr bringen.

- Anzeige -

Barbara gilt als die Schutzpatronin der Bergleute, Feuerwehrleute, Steinmetze, Zimmerleute, Gefangenen und Sterbenden.