Forsa: Scholz gewinnt an Zustimmung


Foto: Olaf Scholz am 8.12.21, über dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gewinnt laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa bei den Wählern an Zustimmung. Bei der Kanzlerpräferenz habe er gegenüber der Vorwoche wieder leicht zugelegt, so die Erhebung für RTL und n-tv.

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Wenn die Wahlberechtigten ihren Kanzler direkt wählen könnten und die Wahl zwischen Scholz und Friedrich Merz (CDU) hätten, würden sich demnach aktuell 42 Prozent (+zwei Prozentpunkte) für Scholz und 20 Prozent (-ein Prozentpunkt) für Merz entscheiden. Von den Unionsanhängern würden sich 52 Prozent für Merz, von den SPD-Anhängern 88 Prozent für Scholz entscheiden. Die Zufriedenheit der Bundesbürger mit der Arbeit von Scholz ist in der vergangenen Woche von 34 auf 40 Prozent gestiegen. 50 Prozent sind aktuell mit seiner Arbeit weniger oder gar nicht zufrieden.

Mehrheitlich zufrieden äußern sich weiterhin ausschließlich die Anhänger der SPD (86 Prozent) und – in deutlich geringerem Maße – die Anhänger der Grünen (54 Prozent). Die Anhänger der Regierungspartei FDP (55 Prozent) sind wie die Anhänger der Oppositionsparteien mit der Arbeit von Bundeskanzler Olaf Scholz mehrheitlich nicht zufrieden. In der Sonntagsfrage des Instituts gibt es unterdessen kaum Veränderungen. Nur die Grünen (17 Prozent) legen im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zu.

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Die Werte für alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien bleiben unverändert: Union 27 Prozent, SPD 23 Prozent, FDP 9 Prozent, AfD 9 Prozent und die Linke 6 Prozent. Die sonstigen Parteien (9 Prozent) verlieren einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 23 Prozent und entspricht damit in etwa dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl. Die Daten zu den Partei- sowie den Kanzlerpräferenzen wurden von Forsa im Auftrag von RTL Deutschland erhoben.

Datenbasis: 2.500 Befragte. Zur Zufriedenheit mit der Arbeit von Scholz wurden vom 18. bis zum 21. Februar 1.005 Personen befragt.