Gas, Öl und Strom: Energiesparen – aber wie?

Während viele derzeit beim Einkauf, an Kleidung und an anderen Dingen sparen, lässt sich Energie kaum einsparen. Denkt man zumindest. Doch mit kleinen Tricks, kann man auch hier eine ganze Menge tun.

Kostspielig ist vor allem kaltes Wasser zu erwärmen. Dies geschieht entweder über die zentrale Heizung, über eine Gastherme oder über Durchlauferhitzer bzw. Warmwasserboiler, die mit Strom betrieben werden. Auch das Kochen funktioniert entweder mit Gas oder Strom.

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Beim Geschirrspülen empfiehlt es sich, das Wasser mit dem Wasserkocher zu erhitzen, anstatt mit der Therme oder dem Boiler. Der Wasserkocher verbraucht punktuell Strom und heizt nur die Menge auf, die wirklich benötigt wird. Gleiches gilt auch bei heißem Wasser auf dem Herd. Der Wasserkocher benötigt deutlich weniger Strom, als die Herdplatte.

Beim Duschen empfiehlt es sich einen Duschkopf zu installieren, der Wasser spart – und somit auch Energie. Diese Duschköpfe bekommt man für wenig Geld im Baumarkt und sie sind in der Regel sehr leicht zu tauschen. Es lohnt übrigens auch, ein klein wenig schneller zu duschen. Nur eine Minute pro Duschgang spart immens viel Geld. Bei einer Duschdauer von durchschnittlich 8 Minuten kostete ein Duschvorgang im Jahr 2021 noch rund 1,20 Euro (Beispielrechner Verbraucherzentrale NRW). Das hat sich bei den gestiegenen Energiepreisen dementsprechend erhöht.

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Ein wichtiger Tipp ist: Geräte ausschalten, die nicht benötigt werden. Moderne Fernsehgeräte, Spielekonsolen und Zusatzgeräte befinden sich dauerhaft im Standby und haben keinen Schalter mehr, um sie komplett auszuschalten. Es empfiehlt sich daher diese Geräte an eine Steckdose anzuschließen, die einen Schalter hat, um den Strom komplett zu trennen. Dies ist auch praktisch, da alle Geräte in einem abgeschaltet werden.

Generell außerdem: Wenn man das Haus verlässt, so viele Geräte komplett vom Strom zu trennen, wie möglich. Sei es Kaffeemaschine, Wasserkocher oder auch Smarthome-Geräte, auf die von unterwegs nicht zugegriffen wird. Auch ist es sinnvoll das Ladekabel des Handys sofort aus der Steckdose zu ziehen, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist.

Jetzt im Sommer empfiehlt es sich außerdem die Wäsche an der Luft zu trocknen. Die Wäsche nach dem Waschen in den Trockner zu werfen, geht schnell. Innerhalb kurzer Zeit ist die Wäsche trocken. Doch der Trockner ist ein riesiger Energiefresser. Grob überschlagen kann man rechnen: Eine Ladung kostet es 1,00 Euro pro Vorgang. Dies hängt natürlich von vielen Faktoren ab und ist nur ein Beispiel. Hängt man demnach jede Woche nur eine Maschine Wäsche an der Luft draußen auf, anstatt sie im Trockner zu trocknen, spart man 52,00 Euro im Jahr (Beispiel!)

Ob Bügeleisen, Spülmaschine oder Waschmaschine: Viele Geräte haben einen Eco-, bzw. Energiesparmodus. Diesen sollte man unbedingt nutzen, auch wenn dieser mehr Zeit benötigt. Unterm Strich wird deutlich weniger Energie (und Wasser) benötigt.

Mit vielen kleinen Tricks lässt sich also eine ganze Menge Energie und somit Geld sparen und schränkt den Komfort nur gering ein.