Nebel im Herbst: Natur und Mystik

Nebel wird in vielen Filmen und Geschichten immer dann eingesetzt, wenn etwas geheimnisvoll oder spannend sein soll. Nebel verschleiert und verbirgt dabei etwas.

Dabei ist Nebel nichts anderes als eine Wolke an der Erdoberfläche. Es schweben unzählige Wassertröpfchen und reflektieren das Licht. So wird die Sicht sozusagen „vernebelt“.

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Nebel entsteht vor allem im Herbst und Winter. Die Nächte sind länger als die Tage, daher kann sich die Luft länger abkühlen. Nebel entsteht dann, wenn sie sich die Luft bis zum sogenannten Taupunkt abkühlt. Genau dann beträgt die Luftfeuchtigkeit 100 Prozent und der in der Luft enthaltene Wasserdampf kondensiert zu winzigen kleinen Nebeltröpfchen. Wenn die Sonne tagsüber die Luft wieder erwärmt, verdunsten die Wassertröpfchen wieder. Der Nebel lichtet sich und der Wasserdampf verschwindet unsichtbar in der Luft.

Wenn man durch Nebel läuft oder fährt, wirkt alles verschwommen und man verliert den Blick aufs Ganze. Daher wirkt Nebel oft unheimlich. Nebel ist eine Metapher für Unsicherheit, Vergänglichkeit und Orientierungslosigkeit.

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Nebel gilt in der nordischen Mythologie als das Wahrzeichen unwirtlicher Nordlandschaften. In diesen Gebieten leben deren unglücklichen Bewohner. In der germanischen Mythologie gilt der Nebel als von der Todesgöttin Hel regiert (Wächterin über das Totenreich).