Wenn es schnell gehen muss: Notfall-Rucksack

Nicht erst durch den Krieg in der Ukraine wird das Thema gerade immer Aktueller. Auch seit der Flutkatastrophe im Ahrtal rückt der Notfall-Rucksack immer mehr in den Fokus. Doch was gehört dort eigentlich wirklich hinein?

Im Internet findet man inzwischen viele Verkaufsplattformen, die einen bereits fertig gepackten Rucksack anbieten oder Links zusammen stellen, wo man die Dinge, die hinein kommen, direkt bestellen kann. Besser ist es, seinen Rucksack individuell zu packen. Wichtig ist, er muss so gepackt sein, dass er bequem zu tragen ist.

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Unbedingt hinein gehört eine Dokumentenmappe mit Geburtsurkunde, Versicherungen und alles, was einem selbst wichtig ist. Je nach Jahreszeit passende Kleidung für die ersten Tage. Eine Regenjacke und Unterwäsche gehört in jedem Fall hinzu. Ein Kurbelradio mit Solarzellen dient als Informationsquelle. Meist beinhalten diese Radios auch eine Taschenlampe und einen USB Anschluss, an dem z.B. das Handy geladen werden kann. Daher gehört auch direkt ein Handyladekabel in den Rucksack. Hygieneartikel wie Zahnbürste, Duschgel etc. dürfen ebenfalls nicht fehlen, sowie Pflaster und die eigenen Medikamente. Nicht zu vergessen ist trockene Nahrung, am besten in staubdichter Verpackung und eine große Wasserflasche. Diese kann man in einer Hülle auch gut außen am Rucksack befestigen. Mund-Nasenschutz-Masken sind ebenfalls empfehlenswert. Zusätzlich ein kleines Taschenmesser und ggf. Essgeschirr.

Eine Decke ist ebenfalls sinnvoll, da man nicht weiß, wo man übernachten wird. Die Dinge, die ein Verfallsdatum haben, sollten regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht werden. Der Rucksack sollte unbedingt an einem Ort platziert sein, der sehr schnell erreichbar ist. Denn z.B. bei einer Naturkatastrophe hat man nicht die Zeit, um ihn hinter dem Bügelbrett vor zu kramen.

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Wir hoffen, dass dieser Rucksack nie zum Einsatz kommen muss. Ihn zu haben, bietet allein schon ein gutes Gefühl der Sicherheit!