Pilze sammeln im Herbst

Es ist wieder soweit – vor allem im Herbst sprießen im Wald wieder zahlreiche Pilze. Sammler kommen dabei voll auf ihre Kosten.

Pilze sind eine Delikatesse und es gibt nicht nur den Champion, den man aus dem Supermarkt kennt. Es gibt z.B. auch Pfifferlinge, Steinpilze oder Maronen. Wer nicht geübt ist, sollte sich zuerst informieren, welche Pilze gerade Saison haben und welche Pilze essbar und welche giftig sind.

- Anzeige -

Als Kind hat man z.B. gelernt, dass der hübsche Fliegenpilz giftig ist. Aber es gibt Einige, die sich von ihren essbaren Brüdern optisch nur wenig unterscheiden. Es gibt dazu Pilzbücher, aber inzwischen auch gute Apps, um auf der sicheren Seite zu sein. Wenn man sich aber bei der Bestimmung nicht zu 100% sicher ist, sollte man den Pilz besser stehen lassen.

Angefressene Pilze sollte man ebenfalls im Wald lassen. Sie bieten noch immer Schutz für Insekten und geben Sporen ab. Man darf übrigens auch nicht zu viele Pilze sammeln. Dies ist gesetzlich geregelt. Dabei gilt nicht mehr als ein Kilogramm pro Person pro Tag. Der Verkauf ist verboten, das Sammeln muss für den Eigenbedarf bestimmt sein.

- Anzeige -

In Naturschutzgebieten, Nationalparks, öffentlichen Parks oder Verjüngungsflächen darf in keinem Fall gesammelt werden. In der Nähe von Industriegebieten oder viel befahrenen Straßen sollte man ebenfalls keine Pilze sammeln. Sie nehmen nämlich giftige Ablagerungen wie ein Schwamm auf und die hat man dann letztendlich auf dem Teller.

Wenn man dies alles beachtet, steht einem schönen Herbstspaziergang durch den Wald – ausgerüstet mit Messer, Korb und Bestimmungsbuch bzw. App nichts mehr im Wege und dann guten Appetit!