Silvestertraditionen

Silvester ist ein besonderer Tag im Jahr. Der 31. Dezember ist der letzte Tag des Jahres. Noch ein letztes Mal kann man nun auf das abgelaufene Jahr zurückschauen und man blickt gleichzeitig schon nach vorne – auf das was einen erwartet.

Der Tag wird traditionell richtig groß gefeiert. Dabei gibt es auch viele Traditionen. Allerdings hat der Tag im Vergleich zu anderen Festen so gut wie keinen Besuch zur Bibel.

Bei den Traditionen denkt man zuerst an das Silvesterfeuerwerk. Dieser Brauch kommt ursprünglich aus China aus dem 12. Jahrhundert. In Europa soll es das erste Feuerwerk in Italien 1379 gegeben haben, in Deutschland dann 1506. Damit sollen böse Geister vertrieben werden. Schon im Mittelalter lärmten die Menschen mit lauten Geräuschen. Dazu dienten Töpfe, Rasseln, Trommeln und Trompeten.

Und damit das neue Jahr so richtig gut wird, schenkt man sich zahlreiche Glücksbringer. Das sind z.B. Hufeisen, Schornsteinfeger, Kleeblätter und so weiter.

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Der Blick in das neue Jahr darf dann auch nicht fehlen. Dazu wird Blei gegossen. Es wird über einer Kerze erhitzt und in kaltes Wasser geworfen. Die entstandenen Figuren sagen dann die Zukunft voraus. Aus Umweltgründen wird inzwischen dabei mehr auf Wachs gesetzt.

Aber auch beim Essen gibt es Traditionen: Fondue und Raclette stehen für das gemütliche Beisammensein mit Freunden und Familie. Als süße Speise werden Berliner gereicht.

Und um Punkt Mitternacht knallen dann die Sektkorken. In diesem Sinne: Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023!