Sommer: Was tun bei tropischen Nächten in denen das Thermometer nicht unter 20 Grad fällt?

Der Sommer ist die schönste Zeit des Jahres. Endlich ohne Jacke rausgehen, Sonnenschein, abends draußen sitzen, Schwimmbad. Aber der Sommer hat auch seine unangenehmen Seiten.

Eine ist zum Beispiel: Hitze im Schlafzimmer. Die Wenigsten haben eine Klimaanlage im Schlafzimmer. Was also tun bei tropischen Nächten in denen das Thermometer nicht unter 20 Grad fällt?

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Am Besten ist dabei natürlich, dass die Hitze erst gar nicht ins Schlafzimmer kommt. Schlafzimmer im Norden sind da besonders gut geeignet, da weniger Sonneneinfall. Ansonsten tagsüber Rollladen, Rollos etc. unten zu lassen und die Fenster nur nachts öffnen. Wenn dann spät abends und morgens gelüftet wird, ist es sinnvoll für Durchzug zu sorgen. Ist dies nicht möglich, hilft ein Ventilator für eine Zirkulation.

Unterschätzt werden oft elektrische Geräte. Gerade beim Laden entsteht viel Wärme. Das Handy oder das Tablet dann lieber in einem anderen Raum laden. Weitere Hilfsmittel sind ein feuchtes Bettlaken, das gut ausgewrungen ist oder kurz im Gefrierfach war. Auch können dünne Socken ins Gefrierfach gelegt werden.

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Vor dem Zubettgehen hilft ein kaltes Fußbad, kalte Handtücher an den Handgelenken, Ellenbogen und den Knien. Es hilft auch, nasse Handtücher aufzuhängen. Da man nachts in solchen Nächten viel schwitzt, sollte am Abend viel Wasser getrunken werden. Flüssigkeitsmangel stört den Wärmeausgleich im Körper.

Wer nachts dennoch Durst hat, sollte ein Glas Wasser griffbereit haben. Angenehm ist, wenn man es mit Eiswürfeln bereit stellt. Diese zerlaufen zwar, aber das Wasser bleibt deutlich länger kühl.

Die Menschen in den südlichen Ländern machen es uns vor: Siesta! Das heißt ein kleiner Mittagsschlaf bewirkt Wunder. So wird dann in der Nacht weniger Schlaf gebraucht und man kann später ins Bett gehen.