Was tun bei Stromausfall: Diese Vorkehrungen sollte jeder im Notfall wissen

Ein tagelanger Stromausfall ist in Deutschland zwar unwahrscheinlich, aber im Zuge der Energiekrise nicht unmöglich. Damit es einen nur kalt, aber nicht eiskalt erwischt, kann man jetzt ein paar einfache Vorkehrungen treffen, die einen auch nicht zusätzlich finanziell belasten:

Was man zu Hause haben sollte:

  • Ausreichend Trinkwasser. Die Wasserversorgung kommt bei einem Stromausfall schnell an ihre Grenzen. Die Pumpen laufen mit Strom, daher ist dann auch unmöglich zu duschen oder eine Toilettenspülung zu betätigen. Verbrauchtes Wasser und aufgegangenes Regenwasser eignen sich für die Spülung. Während man Trinkwasser immer ausreichend in Flaschenform zu Hause haben sollte.
  • Lebensmittel, die nicht erhitzt werden müssen. Das gilt natürlich auch bei Nahrung für Babys und Kleinkinder. Eben mal schnell in den Supermarkt gehen, geht bei einem Stromausfall nicht, da weder Türen, noch Licht oder Kassensysteme funktionieren. Für den kleinen Laden um die Ecke, sollte man zumindest Bargeld parat haben.
  • Kerzen, Taschenlampen, Decken, eigene Medikamente, Hygieneartikel und ein batteriebetriebenes Radio bzw. Batterien. Wenn der Strom ausfällt, gibt es kein Internet, da der Router kein Strom hat. Ebenso kein Festnetztelefon. Kurzzeitig funktionieren zuerst noch Handynetze, aber auch diese halten sich nicht lange. Zudem muss ein Handyakku nachgeladen werden. Um informiert zu bleiben, ist daher ein batteriebetriebenes Radio besonders wichtig. Von Wärmeöfen aus Teelichtern wird jedoch wegen Brandgefahr abgeraten. Außerdem sollte man niemals im Haus grillen.
  • Geladene Akkus. Powerbanks sollte immer vollgeladen bereit legen, ebenso der Tablet/Laptop Akku.

Wenn man gerade unterwegs ist:

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  • Wer ein Auto hat, ist so lange der Tank noch voll ist oder der Akku aufgeladen noch mobil. Daher sollte der Tank möglichst immer voll sein. Man sollte mit Familienmitgliedern im Vorfeld einen solchen Fall besprechen und einen zentralen Treffpunkt ausmachen. Zum Beispiel am Bahnhof, wo man jemanden abholen könnte. Zudem eine feste Zeit vereinbaren. Immer zur vollen Stunde oder nach 2 Stunden nach einem Stromausfall.
  • Gleiches gilt für die Türklingel – wer keinen Schlüssel hat, kann im Mehrfamilienhaus nicht klopfen. Daher sollte man auch hier im Vorfeld Vereinbarungen treffen oder regelmäßig nach unten gehen.

Alles in allem gilt: Ruhe zu bewahren und sich vorab ebenfalls informieren, wo sich die sogenannten Leuchttürme befinden. In der eigenen Umgebung sind dies Anlaufstellen in Krisen, in den Hilfsgüter verteilt werden. Das kann z.B. das Rathaus sein.