Teezeit: Wie gesund ist eigentlich Tee?

Nicht nur Engländer lieben Tee, wir Deutsche trinken ihn auch sehr gerne. Im vergangenen Jahr 2021 haben wir so viel Tee getrunken wie noch nie zuvor. Der Pro-Kopf-Konsum von Schwarz-, Grün-, Kräuter- und Früchtetee in Deutschland stieg auf rund 71,5 Liter, wie aus dem in Hamburg veröffentlichten Tee Report 2022 hervorgeht. Das seien rund 1,5 Liter mehr als im vorherigen Rekordjahr 2020.

Doch wie gesund ist Tee eigentlich?

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Jetzt im Herbst beginnt wieder die Teezeit. Das heiße Getränk vermittelt Gemütlichkeit und wärmt den Körper. Jeder Erwachsene sollte 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken. Ungesüßt ohne Zucker und ohne Milch ist er ein kalorienfreies Getränk. Er ist also zu Wasser eine gute Alternative.

Es gibt Hinweise darauf, dass der regelmäßige Konsum von grünem Tee das Krebsrisiko sinken lässt bzw. Herzkreislauferkrankungen verringert. Hintergrund ist, dass der Tee bewirkt, dass die Blutgefäße elastischer und flexibler werden.

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Man sollte aber unbedingt darauf achten, wie man den Tee zubereitet. Nur so ist er ein sicheres Lebensmittel. Fast alle Teesorten müssen mit kochendem Wasser übergossen werden, um Keime abzutöten. Damit sich generell Sporen nicht ausbreiten, sollte Tee frisch getrunken werden. Über Stunden stehen lassen und warm halten ist daher keine gute Idee.

Auch die Ziehzeit sollte beachtet werden. Das ist vor allem beim koffeinhaltigen schwarzen- und grünen Tee wichtig. Je länger der Tee zieht, desto bitterer wird er.