US-Börsen etwas freundlicher – Rätselraten um weitere Fed-Strategie


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

Die US-Börsen haben sich am Dienstag nach einem Zick-Zack-Kurs schließlich doch versöhnlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.128,79 Punkten berechnet, und damit 0,20 Prozentpunkte über Vortagesschluss.

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Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.175 Punkten 0,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.560 Punkten 0,2 Prozent stärker. Anleger rätseln weiter, welche konkrete Strategie die US-Notenbank Fed fahren will, um aus der heftigen Inflation wieder herauszukommen. Die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen stabilisierten sich etwas, nachdem Berichte die Runde machten, dass der schlimmste Ausverkauf an den Anleihemärkten bereits überstanden sein könnte. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend etwas stärker.

Ein Euro kostete 1,0525 US-Dollar (+0,2 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9501 Euro zu haben. Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 1.866 US-Dollar gezahlt (+0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 57,00 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 105,30 US-Dollar, das waren 224 Cent oder 2,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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