Wäsche richtig waschen: Wasser, Temperatur & Waschmittel

Beim Thema „Stromsparen“ haben wir vor Kurzem schon das Thema „Wäsche“ mit aufgegriffen gehabt. Heute wollen wir einmal genauer hinschauen, wie heiß oder kalt Wäsche gewaschen werden sollte. Im Hinblick auf die immer höheren Strompreise steht fest: Lieber kälter waschen, als zu heiß.

Hintergrund ist auch, dass die modernen Waschmittel kalte Temperaturen unterstützen. Die Wäsche kann schon bei 20 Grad gewaschen werden und wird vollkommen sauber. Die Waschmaschine verbraucht den meisten Strom (mehr als Dreiviertel) beim Aufheizen des Wassers. Somit machen 10 Grad Temperaturunterschied schon immens viel aus.

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Bei zwei Waschgängen pro Woche bei 30 Grad statt 60 Grad sind das nach aktuellem Stand ca. 17 bis 20 Euro pro Jahr. Manchmal ist eine 60 Grad-Wäsche dennoch notwendig. Zum Beispiel, wenn die Waschmaschine nicht mehr so gut riecht. Bettwäsche und Putzlappen sollten in der Regel bei dieser Temperatur gewaschen werden.

Nur wenn jemand in der Familie erkrankt ist, ist auch mal eine Kochwäsche notwendig. Übrigens dosieren wir in der Regel das Waschmittel über. Wieviel Waschmittel benötigt wird, hängt vom Härtegrad des Wassers ab. Dies kann bei den Wasserwerken erfragt werden. Auf der Verpackung des Waschmittels steht dazu immer eine Anleitung. Eine genaue Dosierung spart dadurch dann ebenfalls Geld.

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Übrigens: Wer Bakterien noch mehr abtöten will, kann auf einen Hygienespüler zurückgreifen. Dieser belastet aber die Umwelt und den Geldbeutel. Besser ist es die Wäsche statt im Trockner in der Sonne an der frischen Luft zu trocknen. Die UV-Strahlen töten ebenfalls Bakterien ab. Und auch hier: Der Trockner verbraucht Strom, der dadurch gespart wird.