Die goldene Regel: Heizen, aber richtig!

Draußen wird es kälter, daher ist das Thema „Heizen“ ist derzeit in aller Munde. Aber nicht nur deshalb, sondern weil die Preise steigen. Sollen wir in diesem Winter frieren und die Heizung ausgeschaltet lassen? Nein – natürlich nicht!

Aber was tun, damit kein großes Erwachen bei der nächsten Abrechnung kommt? Die goldene Regel: Heizen, aber richtig!

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Die klassischen Heizthermostate haben Zahlen. In der Regel ist dies von 1 bis 5. Dabei gibt jetzt Zahl die Gradzahl an, auf die sich der Raum erwärmt.

Ziffer 1 = 12 Grad Celsius

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Ziffer 2 = 16 Grad Celsius

Ziffer 3 = 20 Grad Celsius

Ziffer 4 = 24 Grad Celsius

Ziffer 5 = 28 Grad Celsius

Dabei ist Ziffer 3 die Grundeinstellung und ist normalerweise mit einer Sonne gekennzeichnet. Der Stern/Schneeflocke kennzeichnet Frostschutz und der Halbmond die Nachtabsenkung auf 14 Grad.

Es gibt einen Irrglauben: Viele denken, wenn das Thermostat auf Ziffer 5 gedreht wird, dass es im Raum schneller warm wird. Dies ist nicht der Fall. Die höhere Stufe bedeutet lediglich, dass die Heizung länger Wärme abgibt.

Weitere Dinge sind beim Heizen zu beachten:

  • Hat man die Heizung richtig eingestellt und trotzdem wird es nicht warm, kann Zugluft das Problem sein. Man kann dies mittels einer Kerze auf der Fensterbank testen. Bewegt sich die Flamme bzw. flackert, dann zieht es. Dann sollten die Fenster dringend abgedichtet werden.
  • Lüften ist wichtig, um Schimmel zu vermeiden. Dabei sollte man das Fenster aber nicht kippen. Dabei kühlen nur die Mauern um das Fenster aus, es wird mehr Energie verbraucht, um diese auch von innen wieder warm zu bekommen und ein Luftaustausch findet trotzdem kaum statt. Besser ist daher Stoßlüften. Fünf Minuten reichen dabei vollkommen aus.
  • Heizkörper entlüften spart ebenfalls Energie bzw. lässt die Heizung auf volle Leistung bringen. Je mehr Wasser anstatt Luft in der Heizung ist, desto besser ist es.
  • Nie ganz ausschalten! Dabei helfen z.B. moderne Thermostate, die via Smarthome gesteuert werden. Aber auch manuell sollte man immer darauf achten, dass die Räume nie ganz auskühlen. Wer denkt, dass man tagsüber während man arbeitet, die Heizung ganz ausschalten kann, zahlt drauf. Denn ein komplettes Aufheizen kostet viel mehr Energie, als den Raum konstant warm zu halten. Man muss dabei nicht voll aufheizen, während man nicht da ist, allerdings ganz auskühlen kostet richtig viel Geld.