Zeitumstellung: Täglich grüßt die Sommerzeit

Seit 1980 wird zwei Mal im Jahr die Zeit umgestellt. Im Herbst eine Stunde nach hinten und im Frühjahr eine Stunde nach vorne. In der kommenden Nacht um 2 Uhr ist es wieder soweit, die Uhr wird auf 3 Uhr vorgestellt. Es gilt dann wieder die Sommerzeit.

Wenn man sich nicht merken kann, wann die Uhr in welche Richtung umgestellt wird, für den gibt es eine Eselsbrücke: „Im Frühjahr stellt man die Balkonmöbel raus und im Herbst holt man sie wieder rein“.Doch sollte die Zeitumstellung nicht eigentlich abgeschafft werden? Eigentlich schon.

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Eigentlich, denn vor rund vier Jahren haben die EU-Bürger in einer Internetabstimmung für die Abschaffung der Zeitumstellung gestimmt. Auch aktuelle Umfragen bestätigen dies, dass die Mehrheit weiterhin für die Abschaffung der Zeitumstellung ist.

Seitdem ist nicht viel passiert, außer dass sich die Länder streiten. Es ist unklar, welche Zeit dann die Normalzeit werden soll. Sowohl für die Winterzeit, als auch für die Sommerzeit gibt es Pro und Contras. Das größte Problem ist aber, dass jeder Staat selbst entscheiden soll, welche Zeit gelten soll. So würde ein großer Flickenteppich entstehen. Wenn Einigkeit herrschen würde, würden wir hier in Deutschland weniger betroffen sein als andere Länder. Würde z.B. immer Sommerzeit herrschen, würde die Sonne in der Slowakei mitten in der Nacht aufgehen, in Spanien dagegen erst am Vormittag.

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Eins ist klar – so schnell wird die Zeitumstellung daher nicht abgeschafft werden. Ob sie jemals abgeschafft wird und wenn ja wie? Fragen, die noch immer nicht beantwortet werden bzw. werden können.